Inselgedanken

Kniepsand

Kniepsand – Amrumer Strand

 

 

 

 

 

 

 

 

Windhauch-Elfchen

Windhauch

Sandschleier wehen

Muschelpanzer ins Unendliche

Sonnenfunkeln und Meeresglitzern verschmelzen

Freiheit

 

 

Wattwanderung Priel Wanderung Wattenmeer D

Wattwanderung nach Föhr

Wenn das Meer sich teilt

Etwa alle 12 Stunden teilt sich das Meer zwischen Amrum und der Nachbarinsel Föhr. Das Wattenmeer, das auch von der „Hasenhöhe“ aus zu sehen ist, gibt bei Ebbe den Meeresboden frei. Dann ist es möglich, mehr oder weniger trockenen Fußes zur Nachbarinsel Föhr zu wandern.

Ohne Kenntnis des genauen Weges ist eine Überquerung jedoch nicht möglich und sogar gefährlich. Die sogenannten Priele – kleine und große Wassergräben im Sandboden und Schlick des Watts – sind teilweise sehr tief. Sie haben zum Teil starke Strömungen und sind selbst für sehr erfahrene und geübte Schwimmer eine Gefahr.

Schlick- und Sandlöcher vor Nebel und bei Wittdün sind nicht ungefährlich. Daher sollte niemand auf eigene Faust ins Watt laufen. Ist doch mal jemand unvorsichtigerweise selber losgezogen und wird mitten im geteilten Meer von der Flut überrascht, so kann er im Notfall vom Seenot-Rettungskreuzer oder vom Hubschrauber gerettet werden. Hat man sich vom ersten Schreck erholt, so kommt der zweite mit der Rechnung für den Einsatz.

Es gibt jedoch die Möglichkeit von geführten Wattwanderungen, bei denen Gäste mit einem ortskundigen Wattenführer sicher zur Nachbarinsel gelangen können. Auf der Wanderung vermittelt dieser die Schönheiten und die Artenvielfalt des Lebensraumes Wattenmeer: Wattwürmer, Meeressalat, Austern, Muscheln, Austernfischer und vieles mehr kann man entdecken und erleben.

Zurück nach Amrum geht es dann mit der Fähre ab Wyk auf Föhr – denn dann ist der Blanke Hans schon wieder zurückgekehrt und hat den Wattboden erneut mit seinen Fluten bedeckt.

 

 

Segelschiff zwischen den Inseln

Oh, ihr Pharisäer

Nicht auf Amrum, sondern auf der nordfriesischen Nachbarinsel Nordstrand hat das alkoholische Heißgetränk seinen Ursprung. Im 19. Jahrhundert amtierte dort der asketische Pastor Bleyer. In seiner Gegenwart tranken die Insulaner keinen Alkohol.

Bei der Taufe des siebten Kindes des Inselbauern Johannsen versuchte die Gesellschaft, den Pastor zu überlisten. Um den Rumgeruch des Kaffees zu überdecken und die Verdunstung des Alkohols zu verhindern, bekam das gehaltvolle gezuckerte Heißgetränk eine Sahnehaube.

Der Pastor bekam natürlich einen Kaffee mit Sahne aber ohne Rum. Bei der Entdeckung des Schwindels soll er ausgerufen haben: „Oh, ihr Pharisäer!“. So entstand der Name des friesischen Nationalgetränks.

 

Rezept:

Die Grundlage für einen „Pharisäers“ ist ein sehr starker und frisch gebrühter Kaffee.

Dieser wird mit Würfelzucker gesüßt. 

Ein guter Schuss braunen Jamaika-Rums (etwa 4 cl) wird mit dem Kaffee vermischt.

Danach bekommt das Getränk eine Haube aus geschlagener Sahne.

 

Heißgetränk

Der Pharisäer